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Stev Pauland schrieb am
03.12.2011 - 23:39 Uhr
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Hallo alte Heimat,
viele Grüße in die alte Heimat aus dem Westerwald. Ich freue mich über die gelungene Homepage ein paar Erinnerungen zu bekommen. Leider sind nur wenige Gesichter auf den vorhandenen Photos, wie z. B. vom Teichfahren, im Gedächtnis geblieben. Es wäre schön hier auch einige Photos der örtlichen Straßen, (besonders zu nennen ist hier die Poststr. mit Ihrer Ruine) sehen zu können. Meine intensivste und schönste Kinderzeit verbrachte ich hier. Ich grüße alle Bekannte.
Gruß Stev Pauland
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Gerd Brzoza schrieb am
11.07.2011 - 22:28 Uhr
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Endlich bin ich auch in der Ferne immer nah am Geschehen. Die Seite wird immer schöner - so wie unser Ort.
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philipp bajohr schrieb am
25.03.2011 - 18:38 Uhr
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Vielleicht kann mir ja mal jemand ein Foto vom meinem alten Haus schicken, Dorfstrasse 21. Kann ja mal gucken wie das jetzt aussieht. Liebe Grüsse aus Düsseldorf.
Philipp
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Heike Degen schrieb am
30.01.2011 - 17:14 Uhr
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... Fortsetzung
Infrastruktur/Shoppen:
Wo soll ich demnächst shoppen gehen? Wie soll ich vom Ende der Welt aus irgendwohin kommen?
Innerhalb von Düsseldorf brauchte ich mindestens eine Stunde um von A nach B zu kommen. Jetzt habe ich drei wunderschöne und sehr unterschiedliche Städte unmittelbar in der Umgebung. Ich kann wählen zwischen Berlin, Dresden und Leipzig.
Bäcker: Nicht mal einen Bäcker gibt es in dem "Kaff". Ja, stimmt, ich bekomme die Brötchen und das Brot sogar bis vor die Türe gebracht . Täglich kommt der Bäcker mit leckeren Dingen vorbei.
Als "Wessi" bei "Ossis": Schwierig? Katastrophal? Leidige Diskussion! Ja, sicherlich kann das geschehen (wie überall). Gott sein Dank habe ich diese Erfahrung nie gemacht. Die Menschen sind super freundlich, hilfsbereit und einfach Klasse! Blumen kauft man nicht, da gibt es Ableger, die man geschenkt bekommt. Und Danke sagt man dafür nicht, sonst wachsen sie nicht. Nachbarn sind so genial, besser geht es nicht!
Gottesdienst: Einen eigenen Pfarrer gibt es nicht! Hier heißt es Job-Sharing. Mehrere Gemeinden teilen sich einen Pfarrer und einmal monatlich findet der Gottesdienst statt. Die Kirche wurde liebevoll zur Begegnungsstätte umgewandelt, und zu Weihnachten war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.
Initiativen: Unsere Nachbarn zur rechten Seite sind das "Historische Feld". Dort stellt die Gemeinde ein ziemlich großes und für mich sehr beeindruckendes Projekt auf die Beine: Grund saniert und restauriert mit alten kleinen Relikten aus der Vergangenheit, wie z.B. ein altes DDR Klassenzimmer, eine alte Schusterei, ein Kutscherzimmer oder eine Spinnerei, alles restauriert und in liebevoller, mühseliger Kleinarbeit zusammengetragen. Einmal monatlich gibt es Kaffee und Kuchen wo man kann sich zwanglos dazusetzen kann.
Fahrrad fahren
: Ich liebe es mit dem Rad durch die Gegend zu fahren. Die Gegend zu erkunden und die Natur zu genießen. Auch die Flämingroute habe ich nun schon 2x gemacht. Ist ein Einstieg doch nur 22 km von der Haustüre entfernt.
Vegetarische Kost: Gut, endlich gibt es für mich doch noch etwas zu "verbessern": Hier ist das Essen deftig und fleischhaltig , wo ich doch seit Jahren Vegetarier bin.
Bin glücklich und froh hier ein Zuhause gefunden zu haben.
Heike Degen
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Heike Degen schrieb am
29.01.2011 - 21:37 Uhr
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"Wie kann man nur freiwillig nach Brandenburg ziehen?"
Diese und ähnliche Fragen wurden mir gestellt, als ich erzählte, dass ich meinen Lebensmittelpunkt nach Kolochau, eine Gemeinde in Brandenburg, verlegen will.
Eine Homepage von Kolochau gab es nicht.
Wie alles begann:
Ein Freund suchte ein schönes Haus und spontan sagte ich: "Ich schau mich mal im Netz für Dich um."
Also surfte ich so durch das Netz und sah plötzlich ein Haus bei dem mein Herz aus dem Takt geriet . Das wäre es doch! Das schaue ich mir mal an. Ein Anruf: "Haus noch zu haben?" "Ja, ich komme vorbei!" Und ich war begeistert. So begeistert, dass ich nicht über das Wenn und Aber nachdachte, sondern nur über das Wie. Mein Lebensgefährte war auch schnell überzeugt .
Dann ging alles ganz schnell und wir wurden neue Eigentümer des Hauses.
Und es ging los:
Hochwasser:
Oh je - Hochwasseralarm in Brandenburg. Wie wird das wohl bei uns sein??? Alles gut, Entwarnung, wir wohnen weit genug weg vom Wasser, keine Gefahr für Haus und "Hof".
Handarbeiten:
Ich erfuhr in der ersten Woche, dass es gleich nebenan ein Geschäft mit einer "Wintergruppe" gibt, in der sich Frauen einmal wöchentlich zum Stricken treffen . Im Chaos des Umzugs griff ich mein Körbchen und fand eine super gemütliche Runde bei Doreen Brzoza, wo sich bis zu 20 Frauen treffen um miteinander beim Klappern der Stricknadeln zu schwatzen und vor allem viele leckere Dinge zu essen. Jeder bringt was mit, und das Wissen wird ohne Probleme weitergegeben.
Tanzen: Wie will man in einem so kleinen Dorf dieses spezielle Hobby finden. Natürlich gibt es keinen Tango Argentino (noch nicht ) in Kolochau. Aber selten habe ich eine so tanzfreudige Gemeinde getroffen. Zum Beispiel gibt es den traditionellen Kopplappenball - an dem Frauen zu Hauf in Tracht auftreten und viel Fox tanzen. Dann gibt es da noch das Zampern. Jeder Mann muß mit jeder Frau tanzen, und ich wurde formvollendet von allen Herren am Tisch zum Tanz gebeten.
Fortsetzung folgt...
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administrator schrieb am
25.01.2011 - 01:46 Uhr
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Ab sofort ist ein Gästebuch Teil der Kolochauer Homepage.
Einträge sind willkommen!
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